Wenn die Firma hilft, Kinder und Job unter einen zu Hut bringen

Wer Kinder hat und dennoch berufstätig sein will oder muss, tut sich oft schwer, beides unter einen Hut zu bringen. Gerade wenn die Arbeits- und Urlaubszeiten nicht zu den Öffnungszeiten von KiTa und Hort passen oder wenn die Kleinen mal krank sind, wird es schwierig. Bei der AllgäuPflege geht man mit dieser Thematik auf sehr menschliche Weise um.

Auf dem Bild: Sabrina Noelte (sitzend) und Anja VolkmerFoto: Rebecca Kaiser

Die AllgäuPflege ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber

„Die meisten von uns sind selbst Eltern und haben somit viel Verständnis für die mitunter verzwickte Situation, in denen die Kollegen mit kleinen Kindern sich befinden“, sagt Markus Weizenegger, der Kaufmännische Leiter bei der AllgäuPfege gGmbH. Seiner Erfahrung nach sind in vielen Familien beide Elternteile gezwungen zu arbeiten, um beispielsweise die horrenden Mieten und Immobilienpreise tragen zu können. „Vor diesem Hintergrund muss ich als Arbeitgeber einfach sinnvolle Rahmenbedingungen für Eltern anbieten“, betont er. „In unserem Unternehmen nehmen wir uns aus einer tiefen inneren Überzeugung heraus die Freiheit, der Menschlichkeit den Vorrang vor starren Strukturen zu geben. Damit meine ich, dass wir die Mitarbeitenden in ihrer Gesamtsituation sehen. Im Hinblick auf junge Eltern heißt das beispielsweise, dass wir so gut es geht gemeinsam nach Wegen suchen, wie sie Familie und Berufstätigkeit gut miteinander vereinbaren können.“ Davon, so Markus Weizenegger, würden letztlich nicht nur die betreffenden Mitarbeitenden profitieren, sondern auch das Unternehmen selbst. „Wir sind in der Pflege dringend auf motivierte, qualifizierte und verlässliche Mitarbeiter angewiesen und möchten diese natürlich auch halten.“
Anja Volkmer und Sabrina Noelte sind bei der AllgäuPflege angestellt, beide sind Mütter kleiner Kinder. Anja Volkmer ist im Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Steuern in der Zentralen Verwaltung in Sonthofen tätig. Ihr fünfjähriger Sohn besucht den Kindergarten. „Was mir sehr entgegenkommt, sind die flexiblen Arbeitszeiten“, sagt sie. „Ich arbeite derzeit 28 Stunden pro Woche und kann mir diese frei einteilen. Wenn es also in der Kita morgens mal etwas länger dauert oder Kinderarzttermine und dergleichen anstehen, fange ich einfach später an und hole die Zeit dann nach.“ Sabrina Noelte ist als Personalsachbearbeiterin und Projektassistenz bei der AllgäuPflege und hat eine zweijährige Tochter. Sie ergänzt: „Als ich noch kein KiTa-Platz für mein Kind hatte, wurde es so eingerichtet, dass ich in Wechselschicht zu meinem Mann tätig sein konnte, also mal vormittags, mal nachmittags im wöchentlichen Wechsel. Somit war die Betreuung jederzeit gesichert.“ Auch sie lobt das Gleitzeitmodell, das ihr die AllgäuPflege bietet.

Als besonders hilfreich bewerten beide Frauen die Tatsache, dass sie notfalls auch im HomeOffice arbeiten können, zum Beispiel wenn die Kleinen mal krank sind oder die Kita geschlossen ist. Auch in Sachen Urlaubsplanung seien die Kollegen und Vorgesetzten sehr verständnisvoll und entgegenkommend. „Man geht immer darauf ein, dass ich eben zu den festen Kita-Schließzeiten Urlaub nehmen muss. Ich weiß, dass so etwas keineswegs selbstverständlich ist und bin sehr froh darüber“, so Anja Volkmer. Sabrina Noelte bestätigt dies: „Die Absprachen mit dem Team funktionieren wirklich gut und auf einer menschlich sehr angenehmen Ebene. Dadurch ist es mir möglich, flexibel auf die Bedürfnisse meines Kindes einzugehen. Zudem führt es dazu, dass ich hochmotiviert bei der Arbeit bin. Solch ideale Bedingungen findet man selten.“

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